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Rolle der Personaler*innen

Die Teilnehmenden nehmen als nächstes die Rolle der Personaler*innen ein.

1. Rollenauswahl

Auf der Startseite wählen die Teilnehmenden die Rolle der Personaler*in aus.

2. Zugang zur Ausbildungsanzeige
  • Nach der Auswahl ihrer Rolle werden die Teilnehmenden zur Ausbildungsanzeige geleitet.
  • Dort können sie sich erneut mit den Anforderungen und Details der Stellenausschreibung vertraut machen.

Überblick über Bewerbungen und Kriterien:

Die Teilnehmenden gelangen durch die Navigation zum Ranking, wo sie eine Liste von fünf Bewerbungen finden.

  • Diese kennen sie bereits aus dem manuellen Ranking. Jede Bewerbung wird anhand verschiedener Kriterien bewertet, die auch im Workshop-Teil „Manuelles Ranking“ vorgeschlagen und verwendet wurden.
  • Die einzelnen Punktzahlen in jedem Kriterium fließen in eine Gesamtbewertung ein, die als „KI-Bewertung“ bezeichnet wird.
3. Identifizierung von Vorurteilen:
  • Die Teilnehmenden erhalten die Aufgabe, versteckte Vorurteile zu identifizieren, die nicht immer direkt in den aufgeführten Kriterien erkennbar sind.
  • Durch Drücken des Vorurteils-Buttons können sie verschiedene Vorurteile durchspielen und ihre Auswirkungen auf das Ranking beobachten.
  • Im unveränderten Zustand ohne Vorurteile zeigt der Button “Kein Vorurteil” an.
  • Beim ersten Drücken ändert sich der Name des Button in „Erstes Vorurteil“. Lösung: Der Schulabschluss „Abitur“ erhält sehr viele Punkte.
  • Beim zweiten Drücken ändert sich der Name des Buttons in „Zweites Vorurteil“. Lösung: Ausübung einer Teamsportart führt zu zusätzlichen Punkten für Teamfähigkeit.
  • Beim dritten Drücken wird der Button zu „Drittes Vorurteil“ geändert. Lösung: Für Bewerber*innen über 20 Jahre gibt es Punktabzüge.
  • Ein weiteres Drücken führt wieder zum Ausgangszustand „Kein Vorurteil“.

Diese Aktivität soll die Teilnehmenden dazu anregen, über die subtilen und manchmal nicht offensichtlichen Vorurteile nachzudenken, die in Bewertungsprozessen auftreten können – besonders im Kontext von KI-gestützten Bewertungssystemen. Sie fördert ein kritisches Verständnis dafür, wie solche Vorurteile das Ergebnis beeinflussen und die Notwendigkeit, sich ihrer bewusst zu sein.